Schatzsucher
Gedanken zum Evangelium am 16. Sonntag i. J. (Lk 13, 24-40)
von Pfarrer Ulrich Lindl

Schatzsuche, das ist eine ganz schön spannende Sache. Vielleicht denken Sie jetzt gleich an den großen Goldrausch im Wilden Westen. Vielleicht aber an die vielen  kleinen Schatzsucher, wie sie sich heutzutage in auffallend vielen Flohmärkten finden lassen. Vielleicht gehören aber Sie selbst zu den Glücklichen, die schon einmal einen Schatz gefunden haben…

suchen und finden…
Menschen, die nach Schätzen suchen, haben etwas Faszinierendes. Menschen, die auf der Suche sind, sind noch nicht am Ende. Sie haben noch Sehnsucht nach mehr und Wünsche offen. Das übrigens ist bei Gott keine Frage des Alters. Und wie heißt es so verlockend: „Wer suchet, der findet.“ Worauf also warten?
Wie traurig wäre es auch um den Erdboden dieser Welt und um unser Leben bestellt, wenn es keine Schätze mehr zu entdecken gäbe. Freilich werden wir dabei nie vergessen, dass die kostbarsten Schätze im Leben unbezahlbar sind.
Welche Schätze haben Sie schon gefunden, gehoben und als Kostbarkeit verwahrt?
Ein unvergesslicher Augenblick…? Ein kostbares Talent…? Ein wunderbarer Mensch…? Und ist es nicht wirklich so: jeder Schatz ist eine Freude wert… jeden Schatz muss man heben und pflegen…
Einen einmaligen Augenblick gilt es ganz einfach zu genießen und ihn dann als kostbare Erinnerung zu verwahren. Ein wertvolles Talent gilt es zu entdecken und zu entfalten. Eine Beziehung, die mir etwas bedeutet, will gelebt und gepflegt werden.

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